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Sherlock Holmes und das Rätsel der Nuss-Praline

Der neueste Fund aus der Reihe „Es gibt nichts, was es nicht gibt“: eine Pralinenpackung mit Sherlock-Holmes-Bezug. Die bekannte Pralinenmarke „Edle Tropfen in Nuss“ wartet derzeit mit einer Krimi-Hörspiel-Edition auf, die nicht nur mit einem Sherlock-Holmes-Foto auf der Verpackung auf sich aufmerksam macht, sondern noch dazu ein Sherlock-Holmes-Hörspiel enthält. Da ich die Packung noch nicht geöffnet habe, kann ich mich derzeit weder zur Identität noch zur Qualität des Hörspiels äußern. Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie fürchte ich, dass die Enttäuschung ähnlich ausfallen wird wie bei meinem kürzlich erfolgten ersten Versuch, den „Edlen Tropfen“ mit Gin-Tonic-Geschmack etwas abzugewinnen. Dazu später mehr …

P.S.: Es gibt übrigens, soweit ich mich entsinnen kann, keinen Hinweis auf Pralinen im gesamten Sherlock-Holmes-Kanon. (Im Gegensatz dazu dreht sich der früheste überlieferte Fall von Holmes‘ Kollegen Hercule Poirot um eine Pralinenschachtel — aber Poirot kam ja auch aus Belgien, der Pralinen-Hochburg schlechthin.)

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